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Um 10.30 Uhr treffen wir uns mit unseren Fahrrädern am Bahnhof in Euskirchen. Das Gepäck wird in ein Begleitfahrzeug verladen und entlang der Erft geht es etwa 15 Kilometer gemächlich bergauf Richtung Bad Münstereifel. Zum Mittagessen kehren wir ins Printenhaus ein, wo eine Eifeler Vesper für uns vorbereitet ist. Gut gestärkt geht es mit einem einheimischen Fremdenführer auf Entdeckungsreise durch das mittelalterliche Kleinod mit seiner fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Gegen 15 Uhr heißt es "Aufsatteln" für die anspruchsvollste Strecke an diesem Wochenende. Wir folgen der Erft Richtung Quelle. Auf den letzten der ca. 20 Kilometer müssen zwei Steigungen überwunden werden, um die Wasserscheide zum Ahrtal zu überqueren. In Blankenheim, wo die Ahr ihren Ursprung hat, kehren wir ins Hotel Schlossblick der Familie Mercier ein. Hoteleigenes Hallenbad und Sauna laden zur Regeneration ein, das historische Städtchen zu einer Erkundungstour auf eigene Faust. (Ca. 35 Kilometer Radstrecke)
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Nach einem ausgiebigen Frühstück wird das Gepäck verladen und wir lassen unsere Räder zur nahe gelegenen Ahr rollen, die hier nur ein kleines Rinnsal ist. Stetig bergab geht es auf Radwegen durch die dichten Wälder der Eifel. Zwischendurch bietet sich immer wieder ein herrlicher Weitblick, während der Fluss neben uns durch den Zufluss zahlreicher Bäche immer breiter wird. Nach 45 Kilometern, auf denen das Rad teilweise nahezu ohne den Einsatz von Körperkraft läuft, biegen wir ins Sahrbachtel ab. Nach 2 - 3 Kilometern erreichen wir die von Naturefund e.V. gekaufte Feuchtwiese, wo zur Stärkung ein Picknick vorbereitet ist. Insbesondere für die Frösche und Kröten, die ständig in Gefahr sind, auf ihren Wanderungen durch Autos überfahren zu werden, ist der Erhalt der Wiese in ihrem jetzigen Zustand immens wichtig. Mehr dazu erfahren wir von den Naturführern vor Ort. Die verbleibenden 10 Kilometer bis zum direkt an der Ahr gelegenen Hotel Appel, wo wir die Nacht verbringen werden, geht es weiter bergab an der Ahr entlang. Die Landschaft hat sich mittlerweile gewandelt. Die dichte Bewaldung der Eifel ist zu Gunsten der romantischen Weinberge des unteren Ahrtals gewichen. Am frühen Abend steht eine Kostprobe der edlen Tropfen des Ahrtals auf dem Programm. Der Winzer serviert sechs seiner ausgewählten Weine und reicht einen Winzerteller dazu. Natürlich wird er uns ausführlich über die Kunst des Weinanbaus informieren und die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten erläutern. Anschließend besteht die Möglichkeit, das ein oder andere Glas Ihres Favoriten in geselliger Runde zu genießen. Wer noch nicht genug Bewegung hatte, wird durch eine Wanderung auf den nahe gelegenen Krausberg mit einem herrlichen Ausblick belohnt. (Ca. 55 Kilometer Radstrecke)
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Auch heute beginnt der Tag mit einem Frühstücksbuffet, das für alle eine gute Basis für die folgenden sportlichen Herausforderungen ist. Wir befinden uns bereits etwa 20 Kilometer vor der Mündung der Ahr in den Rhein bei Remagen. Hier machen wir unsere erste Pause und werden im Friedensmuseum über die Bedeutung der legendären "Brücke von Remagen" informiert, von der heute nur noch der Ansatz der Rampe zu sehen ist. Nach einer Mittagspause in der Remagener Innenstadt radeln wir noch einmal 20 Kilometer rheinabwärts in die Bundesstadt Bonn. Das Rheintal zeigt sich auf dieser Etappe in seiner ganzen Schönheit. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt das malerische Siebengebirge mit der markanten Ruine auf dem Drachenfels sowie dem als Herberge hochrangiger Staatsgäste bekannten Petersberg. Der breite Radweg an der Rheinpromenade lädt zu einem letzten Plausch ein, bevor sich die Gruppe am Bonner Hauptbahnhof auflöst. Wer das Auto in Euskirchen geparkt hat, gelangt von hier aus in 39 Minuten mit der Voreifelbahn zurück zum Ausgangsort. Bei der Organisation sind wir gerne behilflich. (Ca. 45 Kilometer Radstrecke)
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